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Römische Therme in der Georgenstraße

 

Bei Bauarbeiten im Augsburger Domviertel ist das imposante Fundament einer römischen Therme ans Tageslicht gekommen. Da es kaum sichtbare Überreste aus der Römerzeit in Augsburg gibt, gilt der Fund als kleine Sensation.

 

Fachleute gehen davon aus, dass die Therme zu den größten der Stadt zählte. Stadtarchäologoie Sebastian Gairhos vermutet, dass es ein frigidarium (Kalt-Baderaum), ein tepidarium (Raum mit milder Hitze) und mehrere warme und heiße Räume (caldarien) in der Anlage gab. Die Forscher fanden Reste von Marmorplatten, mit denen Wände und Wasserbecken verkleidet waren - Hinweis auf eine luxuriöse Ausstattung der Therme.

 

Stadtarchäologe Gairhos ist überzeugt, dass es sich um einen bayernweit herausragenden Fund handelt. Ob der Fund wieder zugeschüttet wird, ist noch nicht entschieden.

 

Leider hat sich der Bauträger bisher nicht entscheiden können, dem Verein PRO AVGVSTA einen Ortstermin zu ermöglichen.

 

 

Fortschritt der Baurbeiten in der Dominkanerkirche

 

Beim Tag des offenen Denkmals konnten sich Interessenten über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten in der Dominikanerkirche informieren. Auch der Verein PRO AVGVSTA wird für die Mitglieder die Möglichkeit erhalten, einen Blick in die Baustelle zu werfen.

 

Sie erreichen uns am besten per E-Mail:

info@pro-augusta.org

 

oder nutzen Sie  das Kontaktformular.

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© Verein Pro Augusta für Archäologie in Augsburg e.V.